SwissCommunity MARCEL BIERI, PHBERN Mehrfach ausgeschrieben – und trotzdem kaum Bewerbungen: Bei der Stellenbesetzung greifen Schweizer Schulen deshalb auch auf Personen ohne Lehrdiplom zurück. Diesen steht an der PHBern ein breites Angebot offen, um sich für ihre neuen Aufgaben zu wappnen. Am Institut für Weiterbildung und Dienstleistungen (IWD) gibt es drei aufeinander aufbauende Bausteinkurse. Dabei lernen Quereinsteigende die wichtigsten Inhalte zu pädagogischem und didaktischem Handeln kennen und reflektieren ihre ersten Berufserfahrungen. Den Baustein 1 kann man auch im Rahmen eines Sommer-Camps absolvieren. Wer schon ausgebildet ist, aber ein ausländisches Lehrdiplom besitzt, profitiert an der PHBern ebenfalls von vielfältigen Beratungen, Kursen und Weiterbildungslehrgängen. Sie stärken die Teilnehmenden im Berufsalltag, schaffen Gelegenheiten zur Vernetzung und fördern die Professionalität. Spezielle Erwähnung verdient der bislang Wenn die Berufung (wieder) zum Beruf werden soll Kinder unterrichten ist für viele mehr Berufung als Beruf. Und doch: Es braucht dafür die nötige Qualifikation. Die Pädagogische Hochschule PHBern liefert das richtige Rüstzeug. Zum Beispiel für Quer- und Wieder- einsteigende, die aus dem Ausland in die alte Heimat zurückkehren. Der Studiengang «Unterrichten mit ausländischem Lehrdiplom» ist in der Schweiz in dieser Form bisher einzigartig. Letzten Herbst konnten 26 Absolvierende an der PHBern den erfolgreichen Abschluss feiern. Foto ZVG schweizweit einzigartige Studiengang «Unterrichten mit ausländischem Lehrdiplom». Er vermittelt grundlegendes Wissen zum Schweizer Bildungs- und Schulsystem und richtet den Fokus auf fachliche und überfachliche Kompetenzen, welche für das Unterrichten an Schweizer Volksschulen relevant sind. Personen mit Schweizer Lehrdiplom schliesslich, die sich nach einem Unterbruch entscheiden, in ihren alten Beruf zurückzukehren, empfiehlt sich das modulare Programm Wiedereinstieg. Ziel ist es, sie individuell auf diesen Schritt an der Volksschule vorzubereiten, bei der Planung des Unterrichts zu unterstützen und über wichtige Veränderungen zu informieren. Movetia vermittelt Sprachassistenzplätze an Gymnasien, Fachmittelschulen und Berufsschulen in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz. Assistent:innen sammeln Erfahrungen als Hilfslehrperson, entdecken die Schweizer Kultur und verbessern ihre Sprachkenntnisse. ■ Für Studierende und Absolvent:innen einer Hochschule im Ausland mit Schweizer Staatsbürgerschaft (Auslandschweizer:innen) oder EU/ EFTA/UK/US-Staatsbürgerschaft ■ Dauer: neun, zehn oder zwölf Monate (abhängig von Kanton/Schule) ■ Bewerbung: Individuelle Bewerbung bei Movetia, falls keine Partnerorganisation vorhanden ist. Jetzt bewerben: Die Frist ist jedes Jahr der 31. März oder nach Vereinbarung. Alle Informationen sind abrufbar unter: www.revue.link/movetia Movetia ist eine Partnerorganisation von educationsuisse. Movetia – Sprachassistenz in der Schweiz Movetia – Austausch und Mobilität Effingerstrasse 47 3008 Bern, Schweiz info@movetia.ch www.movetia.ch Mehr erfahren (in deutscher Sprache): www.revue.link/einstieg www.revue.link/auslanddiplom www.revue.link/wiedereinstieg www.revue.link/phbern Claire Spielmann gehört zu jenen jungen Auslandschweizerinnen, die als Sprachassistentin tolle Erfahrungen gemacht haben. Foto ZVG 33 Schweizer Revue / Februar 2026 / Nr.1
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