SwissCommunity RAYA KELLER Fragt man die Teilnehmenden nach ihren schönsten Erlebnissen während den SJAS-Ferienlagern, erzählen sie von Wanderungen, die Entdeckung von Schweizer Städten, Baden im See oder einer Nacht im Zelt. Es sind oft gerade diese «einfachen» Erlebnisse, die lange in Erinnerung bleiben. Der 14-jährige Rocco sagt dazu: «Mir wird die Natur der Schweiz am meisten fehlen.» Im Vordergrund stehen stets auch die Freundschaften, die in den Ferienlagern entstehen. Sie habe viele Leute kennengelernt, mit denen sie auch in Zukunft in Kontakt bleiben wolle, erzählt Eva (14): «Alle kommen aus unterschiedlichen Kulturen. Es ist spannend, sich gegenseitig kennenzulernen und voneinander zu lernen.» Viele, die dank SJAS-Ferienlager die Schweiz entdeckten, wirken heute in der Lagerleitung mit. Für Luna (18) ist dieser Schritt naheliegend: «Die Lager boten Erfahrungen, die mein Leben verändert haben.» Viele der damals geknüpften Freundschaften hätten bis heute Bestand. «Wir treffen uns noch immer – in der Schweiz Erlebnisse und Freundschaften, die weit über den Sommer hinaus nachwirken Der Sommer ist vorbei, die Teilnehmenden der SJAS-Ferienlager sind zurück zu Hause – und auf der Geschäftsstelle der SJAS ist etwas Ruhe eingekehrt. Geblieben sind die Erinnerungen an gemeinsame Abenteuer, neue Freundschaften und viele kleine Momente, die den heurigen Sommer besonders gemacht haben. chen den SJAS-Sommer unglaublich schön und spannend. Dies kann aber auch herausfordernd sein.» Ob beim gemeinsamen Kochen, unterwegs oder am Lagerfeuer: Die SJAS-Ferienlager schaffen Erlebnisse, die verbinden. Genau diese Erinnerungen nehmen die Teilnehmenden mit nach Hause. Vieles wirkt weit über den Sommer hinaus nach: Freundschaften über Ländergrenzen hinweg, neue Perspektiven und das Gefühl, Teil einer grossen Auslandschweizer-Gemeinschaft zu sein. Einblick des Schweizer Fernsehens in die SJAS-Ferienlager und deren Geschichte – eine 20-minütige Filmreportage: www.revue.link/srfsjas Stiftung für junge Auslandschweizer:innen +41 31 356 61 16 info@sjas.ch sjas.ch Auch etwas Wellness gehört zum Erlebnis dazu – etwa mit selbstgemachten Gesichtsmasken. Foto Noah Rüegge Per Boot von Thun nach Bern. Foto Raya Keller oder in unseren Heimatländern», sagt dazu auch José (18). Auch hinter den Kulissen prägt die Vielfalt das Lagerleben. «Die kunterbunte Mischung aus Kindern und Leitenden mit unterschiedlichsten Hintergründen und Sprachen ist unglaublich bereichernd», sagt Köchin Meret (26). Besonders in Erinnerung bleiben ihr die fröhlichen Abwaschpartys mit den Kindern: «Die Musik laut aufzudrehen und gemeinsam abzuwaschen, macht jedes Mal aufs Neue Spass.» Dominic (28) ergänzt: «Es ist schön zu sehen, wie Kinder in allen Sprachen miteinander kommunizieren.» Dass jedes Ferienlager einen enormen organisatorischen Aufwand erfordert, zeigt sich besonders beim «Swiss Trip»: «Logistisch ist das ein grosser Aufwand. Man ist viel unterwegs, möchte an jedem Ort genügend Zeit verbringen. Gleichzeitig müssen immer wieder Häuser eingerichtet, dann geputzt und wieder abgegeben werden», erklärt Hauptleiter Nicola (28) und ergänzt: «Die vielen Kulturen und Gewohnheiten ma33 Schweizer Revue / Oktober 2026 / Nr. 4
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